Beim Talent aus Niederberg gab es am Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen

90 Minuten klasse Unterhaltung

9. Juni 2018, 09:18 Uhr

Am Freitagabend fand der zweite Wettbewerb um den Titel "Talent aus Niederberg" statt. Vier junge Nachwuchskünstler, drei Sängerinnen und ein Singer-Songwriter, traten in kurzer Abfolge auf die Bühne der Tanzschule Höschler in Velbert. Am Ende gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen und einen Jury-Entscheid.

Aliyah, Alexander, Anna-Lena und Kathrin sind beim zweiten Talentwettbewerb angetreten.

Foto: Mathias Kehren
Velbert -

Anna-Lena Kern hatte die nicht leichte Aufgabe, den Wettbewerb zu beginnen. Das schaffte die 15-Jährige aber mühelos und brachte mit den Songs "Never enough", "Crazy in Love" und "Stone cold" das Publikum sofort in Fahrt. Mit "Atlantiz 53" hat die Schülerin seit einiger Zeit eine eigene Band, mit der sie gefühlvolle Balladen und auch peppigere Musik spielt.

Stürme der Begeisterung konnte ebenfalls Aliyah Akyol auslösen, die mit den Liedern "Too close", "Rolling in the deep"und "Vallery" bei ihrem Publikum zu punkten wusste. Die 14-Jährige nimmt seit einigen Jahren professionellen Gesangsunterricht und war schon mit der Band "Station T" beim Schülerrockfestival.

Die beiden jüngsten Gesangstalente der Show waren klar vorn, als am Ende per Applaus-Stärke vom Publikum der Sieger des Wettbewerbs ermittelt werden sollte. Zwischen den beiden gab es allerdings "ein klares Unentschieden", befand Moderator Frank Höschler und ließ beide Kandidatinnen nochmals mit ihren Lieblingssongs gegeneinander antreten.

Noch sicherer als beim ersten Mal brachten sowohl Anna-Lena als auch Aliyah ihre Stücke rüber - am Ende gab es wieder ein Unentschieden in der Applaus-Stärke. Also musste die Jury der Tanzschule entscheiden. Und die gab Anna-Lena aus Velbert knapp den Vorzug.

Kathrin Junert aus Wülfrath war mit den Liedern "One moment in Time",  "I'm fatefull" und "Someone like you" angetreten. Die 17-Jährige Schülerin der Nevigeser Hagling-Chöre konnte sich damit aber nicht gegen die starke Konkurenz durchsetzen.

Eine Extraleistung beim Wettbewerb brachte Alexander Seidl. Der 19-jährige Singer-Songwriter sang zwei selbst komponierte Stücke "Bei Dir" und "Pirat", die beim Publikum sofort einschlugen.

Wegen technischer Probleme musste der Ratinger ohne Micro- und Verstärker vortragen, was dem Schüler, der ansonsten in Clubs auftritt und gerade an seinem ersten Album arbeitet, aber ausgezeichnet gelang. Als er den Hit "80 Millionen" von Max Giesinger anstimmte, sangen viele Fans spontan mit.

Eine Bildergalerie dazu gibt es hier.

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