Ausstellung für Schüler in Wülfrath

"Klang meines Körpers"

10. November 2014, 10:16 Uhr

„Klang meines Körpers“ ist eine interaktive Ausstellung für Schüler der achten Klassen, die ab 18. November in der Hauptschule Wülfrath zu sehen ist.

Schülerinnen der 8. Klassen der Realschule Wülfrath beim Besuch der Ausstellung „Klang meines Körpers“ 2012.

Wülfrath -

Vom 18. bis 21. November findet die Ausstellung „Klang meines Körpers“ in der Aula der Hauptschule Wolverothe statt. In diesem interaktiven Ausstellungsprojekt können Jugendliche sich mit dem Thema Essstörung auseinandersetzen. Auch das Gymnasium und die Realschule sind bei der Durchführung der Ausstellung beteiligt. Alle Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe dieser Schulen besuchen die Ausstellung.

Die wahren Geschichten von jungen Menschen, die in der Ausstellung gezeigt werden, sind eine Besonderheit und Kernpunkt des Projektes. Durch die sehr persönlichen Bilder, Texte und ausgewählte Musikstücke werden Jugendliche direkt angesprochen. Sie tauchen ein in die alltäglichen Probleme, Ängste, aber auch Wünsche und Sehnsüchte von Betroffenen. Für die Jugendlichen werden kreative Wege der Krankheitsbewältigung erlebbar. Die Schülerinnen und Schüler begegnen somit eigenen Themen und erkennen Kreativität als Mittel der Prävention und Überwindung von Essstörungen.

Die Jugendlichen werden durch diese interaktive Ausstellung auf eine wertschätzende und respektvolle Weise berührt und sensibilisiert für das gesamtgesellschaftliche Thema. Bis 2013 war das Erzbistum Köln der Träger der Ausstellung und hat die Realisierung der vierjährigen erfolgreichen Modellphase ermöglicht. Seit 2014 wird das Projekt in NRW fortgeführt durch den Verein Lebenshunger e. V. Düsseldorf.

Die Suchtpräventionsfachkraft des Caritasverbandes, Beatrix Neugebauer und die Mitarbeiterin der Abteilung Kinder und Jugendförderung der Stadt Wülfrath, Maggie Hahn unterstützten die Lehrkräfte aktiv bei der Durchführung der Veranstaltungen für die Schulklassen. Hierdurch wird die Vernetzung gewährleistet und betroffenen Jugendlichen können adäquate weitere Hilfen vermittelt werden.

Die Ausstellung ist am Dienstag, 18. November, in der Zeit von 13:15 bis 14:15 Uhr offen für Interessierte.

Anzeige