Neues Programm für die Städte Velbert und Heiligenhaus

VHS plant kostenlose Angebote für Familien

7. September 2017, 08:29 Uhr

Unter dem Titel "Freiheit" hat die Volkshochschule Velbert/Heiligenhaus ihr Programm für den Herbst 2017 herausgegeben.

Michael Beck und Rüdiger Henseling mit dem neuen Programm.

Michael Beck und Rüdiger Henseling mit dem neuen Programm.

Foto: Hans-Joachim Kling
Velbert/Heiligenhaus -

"Freiheit bedeutet Autonomie, selbstbestimmtes Leben, die Meinung frei äußern zu können", erläutert Rüdiger Henseling. Und der VHS-Leiter ergänzt: "Freiheit ist die Grundlage zur Entwicklung von Perspektiven." Unter diesem Leitwort hat das Team der VHS daran gerabeitet, das neue Programm zusammenzustellen.

Die Aufgabe, an der Intergation von Flüchtlingen mitzuwirken, habe die Volkshochschule angenommen, berichtet Henseling. Das sei gelungen, ohne das bisherige Angebot einzuschränken oder das Personal aufzustocken, betont der VHS-Leiter. "Das normale Programm hat nicht gelitten. Wir haben genauso viel Kurse wie vorher."

Das waren im Frühjahrssemesters 2017 genau 457 Kurse mit 15.711 Unterrichtsstunden und einer Teilnehmerzahl von 5.143. Für das jetzt beginnende Herbstsemester sind knapp 1.000 Unterrichtstunden mehr geplant.

20 Prozent davon finden in Heiligenhaus statt, der Rest an den verschiedenen Standorten in Velbert.

Dank sagt Michael Beck dem VHS-Team für die Intergationsarbeit. Die VHS habe mehr als 20 Kurse für Menschen mit Fluchthintergrund angeboten. "Man kann diese soziale Leistung gar nicht genug würdigen", lobt Beck, der seit inzwischen zwölf Jahren Vorsteher des Zweckverbandes ist, den die Städte Velbert und Heiligenhaus einst zum Betrieb einer Volkshochschule gegründet haben.

VHS-Leiter Henseling hat indes weiterhin ehrgeizige Ziele: ein breites Kursangebot für Eltern und Familien, das kostenfrei angeboten werden soll. Im Sommer 2018 soll dieses Konzept zur Familienbildung dem Zweckverband vorgestellt werden.

Die VHS Velbert/Heiligenhaus hat im Jahr einen Etat von 1,6 Millionen Euro. 60 Prozent werden durch Einnahmen aus Kursen finanziert, je 20 Prozent aus den Zuschüssen der beiden Städte und des Landes.

Das neue Programm gibt es auch im Internet unter http://www.vhs-vh.de/.

 

 

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