Verein "Vergessene Kinder" besteht seit 20 Jahren

Ratingen: Hilfe für Kinder in Rumänien

7. März 2017, 05:45 Uhr

Es gibt viel Not, Elend und Perspektivlosigkeit für viele Kinder in Rumänien. Darüber berichtete jetzt Petra Ullrich vor der Kolpingsfamilie, der KAB und der Kfd in der Lintorfer Pfarrgemeinde St. Johannes.

Petra Ullrich

Petra Ullrich

Foto: Veranstalter
Ratingen -

Petra Ullrich ist die Vorsitzende des Vereins „Vergessene Kinder“ in Heiligenhaus, der seit 20 Jahren besteht und seitdem versucht, mit der Sammlung von Sach- und Geldspenden die Not ein klein wenig zu lindern.

Es bestehen regelmäßige Kontakte und Besuche nach Rumänien. Pro Jahr werden bis zu zehn Hilfskonvois organisiert.

Petra Ullrich berichtete auch über ihre persönliche Lebensgeschichte, über Freundschaften, Erlebnisse und bewegende Einzelschicksale. So kommt es vor, dass Kinder von ihren Eltern einfach verlassen werden. Die älteren Kinder betreuen dann ihre jüngeren Geschwister allein.

Der Verein sieht aber seine Hauptaufgabe nicht allein darin, Spenden zu verteilen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Außerdem geht es ihm auch besonders um eine fundierte Schul- und Ausbildung. Damit sollen die Kinder so gut ausgebildet und fit für die Zukunft gemacht werden, dass sie weder betteln noch stehlen und nicht als Wirtschaftsflüchtlinge ihr Land verlassen.

Petra Ullrich bekam von den knapp 30 Anwesenden viele Beifall, ein herzliches Dankeschön, eine Spende für den Verein, zur persönlichen Entspannung ein Paket Tatico Kolping Kaffee und die Zusicherung, dass man in Zukunft nach Möglichkeiten zur Unterstützung suchen wird.

Die Kleiderkammer des Förderkreises Diakonie und Caritas hat bereits die Bereitschaft zur Zusammenarbeit erklärt. Viele weitere Informationen und Kontaktadressen sind im Internet unter http://www.vergessene-kinder.de/index.html oder unter www.facebook.com zu finden.

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