Reisetipp: Viva Las Vegas!

Nicht nur für Europäer oder Besucher aus der ganzen Welt, sondern gerade auch für die US-Amerikaner selber ist die Wüstenstadt Las Vegas ein bekanntes Reiseziel. Während „sin city“ für die Amerikaner häufig nur ein Ziel fürs Partywochenende ist – weshalb die Hotelzimmerpreise dann auch sprunghaft ansteigen – kommen ausländische Besucher gerne auch für ein paar Tage, um neben der Stadt der Kasinos auch die nähere Umgebung kennenzulernen.

Mit dem Hoover Dam etwas östlich, dem Tal des Todes im Westen und der eindrucksvollen Wüste rund um Las Vegas sind mindestens zwei Tage mit dem Mietauto eigentlich Pflicht für jeden Las Vegas-Besucher, um die Region kennenzulernen. Geisterstädte aus der Zeit des Wilden Westens, der Grand Canyon (hier muss man dann aber einen ganzen Tag einplanen für einen Ausflug) oder auch die Mojave-Wüste sind weitere beliebte Ausflugsziele.

Die Stadt der Kasinos

Wer nur zum Spielen im Kasino nach Las Vegas kommt, hat hier die volle Auswahl: Neben den neuen Kasinos am „Strip“, der langen Hauptstraße des Ortes, gibt es auch noch die Kasinos an der Fremont Street wie das „Golden Nugget“ und das „Four Queens“. Als Attraktion, um wieder mehr Besucher in den alten Teil von Las Vegas zu locken, haben sich die Kasinos an der Fremont Street vor einigen Jahren zusammengetan und einen riesigen Bildschirm über der Straße eingebaut, auf der Videoinstallationen gezeigt werden.

Allein schon deshalb lohnt sich ein Ausflug in das Herz von Las Vegas, wo in den 1950er und 60er Jahren der Mythos der Stadt begründet wurde. Hauptsächliches Ziel der Millionen Gäste ist jedoch der Las Vegas Boulevard, der „Strip“, an dem die weltbekannten Kasinos wie das „Mirage“, „Ceasars Palace“, „Bellagio“ oder das „MGM Grand“ liegen. An der kilometerlangen Prachtstraße befindet sich am südlichen Ende auch das bekannte „Welcome to Las Vegas“-Schild, dass immer wieder weiter nach Süden versetzt werden muss, da die Stadt stetig wächst.

Dass am Strip und in den Kasinos auch eine unüberschaubare Anzahl an Shoppingmeilen und Geschäften zu finden ist, versteht sich natürlich von selbst, kaum eine Modemarke, die nicht mehrfach in Las Vegas zu finden ist. Wer kein Mietauto hat – parken kann man fast überall kostenlos – und auch nicht das Taxi nehmen will kann übrigens das Nahverkehrsnetz mit den Bussen ausprobieren. Kaum ein Tourist findet sich hier, dort trifft man die echten Einheimischen.

„Viva Las Vegas“ – Elvis Presley, der selber jahrelang in der Wüstenstadt auftrat, hat die pulsierende Wüstemetropole schon vor über 50 Jahren besungen und den Mythos der Stadt mitbegründet.

Die Wüste in der Umgebung, die Natursehenswürdigkeiten wie das „Death Valley“ und natürlich die Kasinos, Geschäfte und andere Vergnügungseinrichtungen von Las Vegas sorgen dafür, dass die Stadt bis heute ein Topreiseziel für Menschen aus der ganzen Welt ist.

 

 

 

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