Reisetipp Paris

„Ganz Paris träumt von der Liebe“ - Mitte der 1950er Jahre besang Catérina Valente die französische Hauptstadt, die seitdem nichts von ihrer Faszination verloren hat. Natürlich besuchen nicht nur Liebende die Stadt an der Seine, die Sehenswürdigkeiten machen die Millionenmetropole zu einem der Topreisezeile auf der ganzen Welt.

Über 12 Millionen Einwohner zählt die gleichnamige Metropolregion, die neben der eng besiedelten Stadt Paris auch einige umliegende Landstriche umfasst. Mit dem Schloss Versailles, Disneyland Paris, der Kathedrale von Reims oder auch dem Schloss Chantilly sind in der Region um Paris auch tolle Ziele für einen Ausflug zu finden, die sich bei Eigenanreise mit dem Pkw gut erkunden lassen.

Schneller geht es von Deutschland aus mit dem TGV, ist doch von einigen Städten aus eine Direktverbindung nach Paris mit dem Schnellzug möglich. Paris selbst bietet auch für einen mehrtägigen Urlaub aber jeder Menge an Sehenswürdigkeiten,  hier eine kleine Auswahl.

Eiffelturm: Größte Sehenswürdigkeit und eines der markantesten Wahrzeichen weltweit ist zweifelsohne der Eiffelturm. 1889 für die damalige Weltausstellung errichtet hätte der nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannte Koloss eigentlich wieder abgerissen werden sollen. Nach der zunächst kritisch begleiten Bauzeit schlug die Begeisterung in der Bevölkerung aber um, so dass Paris bis heute das weithin sichtbare Wahrzeichen bietet.

Champs-Élysées: Die Avenue des Champs-Élysées ist die zentrale Prachtstraße in Paris. Knapp zwei Kilometer lang und 70 m breit beginnt die Straße am Place de la Concorde und endet am Place Charles-de-Gaulle. Neben den Militärparaden steht die Straße z.B. auch alljährlich bei der Tour de France im Mittelpunkt als Zieletappe der Rundfahrt. Die Fahrt mit dem eigenen Pkw ist für den Urlauber bei der mehrspurigen Straße natürlich ein Abenteuer für sich.

Hôtel de Ville: Das Hôtel de Ville ist das im Neorenaissance erbaute Rathaus der Stadt Paris, zentral gelegen an der Rue de Rivoli. Vor dem Rathaus befindet sich der Place de Grève mit seiner düsteren Geschichte: Hier fanden über Jahrhunderte hinweg Hinrichtungen statt. Wesentlich friedlicher dreht sich hier heute ein Karussell.

Notre-Dame: Fast 200 Jahre bauten die Pariser an der Kathedrale Notre-Dame de Paris, die 1345 fertiggestellt wurde und damit zu den ältesten gotischen Gebäuden überhaupt zählt. Die Kirche befindet sich auf der Île de la Cité, einer Insel mitten in der Seine.

Arc de Triomphe: Der Arc de Triomphe de l‘Ètoile, errichtet zwischen 1806 und 1836, ist eines der Wahrzeichen der Stadt Paris. Das Denkmal wurde von Kaiser Napoleon I. Nach dessen Sieg in der Schlacht von Austerlitz in Auftrag gegeben. Nach der Abdankung des Kaisers ruhte der Bau für einige Jahre, ehe der Bau wieder aufgenommen wurde. Ohne den Triumphbogen gäbe es dann auch nicht den umgebenden Kreisverkehr, der mit zu den größten Verkehrsknotenpunkten der Welt zählt.

Galeries Lafayette:  Eines der schönsten Kaufhäuser weltweit, die Galeries Lafayette, beeindruckt bis heute die Besucher mit der imposanten Jugendstilarchitektur. Nur ein paar Meter entfernt von der alten Pariser Oper findet der konsumfreudige Gast hier im Luxuskaufhaus alles, was er will – entsprechendes Vermögen vorausgesetzt.

Alte Oper:  Etliche Uraufführungen verhalfen der Pariser Oper zu ihrem Ruhm. Heute ist die Alte Oper, die mittlerweile durch eine Neue Oper ergänzt wird, beliebter Treffpunkt in der Metropole.

Invalidendom: Wie viele andere Gebäude auch in Paris wird der Invalidendom nachts wunderbar illuminiert. Ursprünglich eine Kirche ist der Kuppelbau heute vor allem als Grabstätte des Kaisers Napoleon I. bekannt. Viele weitere bekannte Franzosen, vor allem aus dem Militär, haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Louvre: Die „Mona Lisa“ – nichts wird so sehr mit dem Louvre in Verbindung gebracht wie das bekannteste Bild von Leonardo da Vinci. Von den zehn Millionen Gästen jährlich kommen die Meisten in das Kunstmuseum wegen dieses einen Bildes, wobei das Museum viel mehr zu bieten hat. Die Mitte der 1980er Jahre gebaute Glaspyramide dient als Haupteingang in den Louvre.

Obelisk: Der Obelisk von Luxor, ein 23,5 m hoher Granitmonolith mit vergoldeter Spitze, ziert den Place de la Concorde. Der Bürgerkönig Louis Philippe hatte die ursprünglich im Auftrag von Ramses II. errichtete Säule einst geschenkt bekommen. Der Obelisk stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus und ist somit das älteste Monument in Paris – wenn auch ursprünglich in Ägypten hergestellt.

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